Weiterer Schritt auf beruflichem Lebensweg

Lindinger Abschied
Lindinger Abschied

Rektor Andreas Lindinger verabschiedet – Künftig Schulrat in Kelheim

Nur gut zwei Jahre hat die Amtszeit von Andreas Lindinger als Leiter der Geiselhöringer Grund- und Mittelschule gedauert. Denn er wird ab 1. Dezember seine berufliche Laufbahn als Schulrat im Landkreis Kelheim fortsetzen. Im Rahmen einer Feier am Freitagmittag wurde er von Schulamtsdirektor Heribert Ketterl, Bürgermeister Herbert Lichtinger, Konrektor Gottfried Bachmeier und vom Lehrerkollegium in der Aula der Grund- und Mittelschule verabschiedet.

Ein Instrumentaltrio des Lehrerkollegiums eröffnete die Feier in Anspielung auf die künftige höhere Position des scheidenden Schulleiters mit der „Sternpolka“. Bürgermeister Herbert Lichtinger meinte zu Beginn seiner Ansprache, dass die Zusammenkunft einerseits einen traurigen Anlass habe, weil nach nur gut zwei Jahren Andreas Lindinger als Rektor die Schule schon wieder verlasse, andererseits die Beförderung zum Schulrat aber für ihn erfreulicherweise einen weiteren Schritt in der beruflichen Karriere bedeute. Der Bürgermeister bedankte sich bei Lindinger für die Tätigkeit als Schulleiter und Koordinator des Schulverbundes und verwies auf die hervorragende Zusammenarbeit in allen Bereichen. Der Rektor habe er der Schule einen eigenen Stempel aufgeprägt.

Schulamtsdirektor Heribert Ketterl machte in seiner Ansprache zunächst deutlich, dass den Schulamtsbezirk Straubing-Bogen innerhalb kurzer Zeit drei verdiente Schulleiter – einer davon ist nun Andreas Lindinger – verlassen würden. „Wahrscheinlich sind wir drei Straubinger Schulräte so beeindruckende Vorbilder für sie gewesen, dass sie uns nacheifern wollen,“ meinte Ketterl schmunzelnd und machte dem künftigen „Ju-Schu“ (Jungschulrat) deutlich, dass er ab jetzt keine üblichen Ferien mehr haben werde, sondern mit einem Monat Jahresurlaub sich werde begnügen müssen. Auf die nunmehr entstandene Situation in der Schulleitung der Geiselhöringer Grund- und Mittelschule eingehend, sage Ketterl, dass die Ausschreibung der Schulleiterstelle wohl im Januar/Februar erfolgen werde. Zum 1. August 2020 werde dann ein Nachfolger oder eine Nachfolgerin ernannt. Bis dahin fungiere Konrektor Gottfried Bachmaier als Schulleiter. Im weiteren Verlauf seiner Ausführungen ging der Schulamtsdirektor auf einige Stationen der bisherigen beruflichen Laufbahn von Andreas Lindinger ein. Noch nicht einmal 35 Jahre alt, habe dieser schon eine Konrektorenstelle zugewiesen bekommen. Später sei er unter anderem Schulentwicklungsmoderator, Mitarbeiter in einem Evaluationsteam, Systembetreuer und Koordinator im Schulverbund gewesen. Lindinger habe sich immer lösungsorientiert und kompromissbereit gezeigt und verfüge über beste fachliche Voraussetzungen. Daher sei er für seine künftige Aufgabe als Schulrat hervorragend geeignet, stellte Ketterl fest.

Zwischendurch verabschiedete sich das Lehrerkollegium von ihrem Chef mit einigen speziellen Geschenken, die ihm in seinem „Streben nach höheren Aufgaben“ behilflich sein sollten. Entsprechende Kommentare gab es dazu jeweils zu hören. Dann verabschiedete sich Konrektor Gottfried Bachmaier und erinnerte daran, dass Lindinger und er gleichzeitig vor gut zwei Jahren an die Geiselhöringer Schule gekommen seien. Er, Bachmaier, habe sehr bald feststellen können, wie offen und kommunikativ Lindinger im Umgang miteinander gewesen sei. „Du bist immer hinter uns gestanden und hast unsere Arbeit wertgeschätzt,“ so der Konrektor. „Du hast bereitwillig Vertretungsstunden übernommen, wurdest nie hektisch und immer gradlinig. Als Pragmatiker warst du den Kollegen zugewandt. Dein Lieblingswort war ‚baaast scho‘. Schade, dass du gehst!“

Auch musikalisch verabschiedete sich das Lehrerkollegium mit einigen im Text veränderten witzigen Liedern. „Hurra, ich bin ein Schulrat und nicht mehr klein“ erklang ebenso wie das „Kanapee-Lied“, in dem auf ein im Kelheimer Schulamt vorhandenes Ruhemöbel angespielt wurde. Nachdem sich die Elternbeiratsvorsitzenden der Grund- und Mittelschule Melanie Jackwerth und Karin Müller mit Präsenten vom Schulleiter verabschiedet und die gute Zusammenarbeit gewürdigt hatten, richtete dieser Dankesworte an die gesamte Schulfamilie, das schulische Umfeld und den Sachaufwandsträger. Der Stadt bescheinigte er dabei eine pragmatische und professionelle Arbeitsweise, wie sie selten zu finden sei.

Und an das Lehrerkollegium gewandt, stellte er fest: „Ihr wart ein ausgezeichnetes Team. So bin ich auch fest davon überzeugt, dass der Rest des Schuljahres an der Geiselhöringer Schule ohne Probleme verlaufen wird, wenn ihr weiterhin so zusammenarbeitet. Ich habe mit Geiselhöring wirklich Schwein gehabt. Darum gibt es jetzt auch ein Schwein!“, schloss Andreas Lindinger lachend und lud zu einem gemeinsamen Essen ein.

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